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Unter Tage, höchste Präzision: Moderne Vermessungstechnologien im Bergwerk

Welten vernetzen

Dekoratives Bild mit drei dunklen Punkten auf dunkelbauen Hintergrund

Welten vernetzen - Der Geodäsie Podcast

Unter Tage, höchste Präzision: Moderne Vermessungstechnologien im Bergwerk

Folge 22

Wenn Staub die Sicht nimmt und ein Messnetz über einen Kilometer Tiefe zuverlässig „mitgenommen“ werden muss, wird Vermessung zur echten Präzisionsarbeit.

In dieser Folge von »Welten vernetzen« geben Susanne Kleemann und André Caffier gemeinsam mit Christopher Nagel einen seltenen Einblick in die Untertagevermessung in einem ehemaligen Erzbergwerk, das zu einem Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle umgebaut wird. Christopher beschreibt anschaulich, wie Vermessung über und unter Tage zusammengeführt wird, welche Rolle Schachtvermessung und ein belastbares Baustellennetz spielen. Und berichtet von Projektionseffekten bis zu herausfordernden Umgebungsbedingungen.

Im Fokus stehen praxisbewährte Methoden und moderne Technik: vom Tachymeter und Nivelliergerät über Laserscanning bis hin zum automatisiertem Monitoring, das in festen Intervallen Prismen ansteuert und so Zeitreihen zur Gebirgsbewegung liefert. Die Folge zeigt, wie 3D-Punktwolken und georeferenzierte Bestandsdaten nicht nur die Dokumentation erleichtern, sondern auch Schnittstellen zu Geologie, Geotechnik und Bauüberwachung schaffen. Es geht natürlich auch um digitale Modelle und virtuelle Darstellungen, die Planung und Kommunikation unterstützen.

Neben dem fachlichen Rundumblick ist die Episode auch ein persönlicher Moment: Christopher blickt auf seine Zeit im Podcast zurück und übergibt den Staffelstab, verbunden mit kleinen Anekdoten aus dem Vermessungsalltag.

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