Der Arbeitskreis „Geodätische Forschung“ vereint wissenschaftliche Expertise aus zentralen Bereichen der modernen Geodäsie. Er fördert den fachlichen Austausch zwischen Theorie, experimenteller Forschung und Anwendung und versteht sich als Brücke zwischen Universitäten, Forschungsinstituten, Nachbardisziplinen und Praxis.
Thematisch bündelt der Arbeitskreis die Theoretische Geodäsie, das Schwerefeld, geodätische Referenzsysteme und Erdrotation, Ingenieurgeodäsie und GNSS sowie Umweltmonitoring und Fernerkundung. Im Fokus stehen dabei sowohl grundlegende geodätische Fragestellungen als auch aktuelle methodische und technologische Entwicklungen in der Wissenschaft und Forschung.
Ein zentrales Element der Arbeit ist die Organisation der FroGS (Frontiers of Geodetic Science), ehemals „Geodätische Woche“, die im Rahmen der INTERGEO durchgeführt wird. Sie bietet ein anerkanntes Forum für die Präsentation und Diskussion aktueller Forschungsergebnisse und Anwendungen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an den wissenschaftlichen Nachwuchs im deutschsprachigen Raum, ist zugleich aber zunehmend international ausgerichtet, mit einem wachsenden Anteil englischsprachiger Beiträge.
Der Arbeitskreis leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der geodätischen Forschung und zur nachhaltigen Vernetzung der wissenschaftlichen Community.







