Das Landmanagement ist ein zentrales Handlungsfeld der Geodäsie und verbindet raumbezogene Fachkompetenz mit rechtlichen, planerischen und gesellschaftlichen Fragestellungen. Der Arbeitskreis „Landmanagement“ greift diese Schnittstellen auf und befasst sich mit aktuellen Herausforderungen der Boden- und Flächenpolitik in Stadt und Land.
Im Fokus stehen Konzepte der aktiven Bodenpolitik in Regionen mit hoher Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsflächen sowie Strategien und Instrumente für ländliche Räume. Dabei geht es sowohl um eine nachhaltige Flächennutzung als auch um Fragen der Innenentwicklung, Daseinsvorsorge und den Umgang mit dem demografischen Wandel. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Verwaltung, die insbesondere in Phasen des strukturellen und gesellschaftlichen Wandels an Bedeutung gewinnt.
Die Digitalisierung der Stadt- und Landentwicklung bildet einen querschnittlichen Themenbereich der Arbeit. Der Einsatz von Geodaten und digitalen Werkzeugen eröffnet neue Möglichkeiten für Planung, Analyse und Entscheidungsprozesse und stellt zugleich neue Anforderungen an Fachpraxis und Zusammenarbeit.
Der Arbeitskreis ist interdisziplinär aufgestellt und vereint Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Wissenschaft und Praxis. Die fachlichen Positionen und Handlungsempfehlungen werden in gemeinsamen Sitzungen sowie in themenspezifischen Untergruppen erarbeitet. Darüber hinaus versteht sich das Gremium als offene Plattform für Austausch, Vernetzung und Mitgestaltung im Landmanagement.


















