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Ingenieurgeodäsie im Einsatz: Wenn Millimeter über Qualität entscheiden

Welten vernetzen

Dekoratives Bild mit drei dunklen Punkten auf dunkelbauen Hintergrund

Welten vernetzen - Der Geodäsie Podcast

Ingenieurgeodäsie im Einsatz: Wenn Millimeter über Qualität entscheiden

Folge 26

Was haben Produktionsanlagen, Flugzeugbau und die Erforschung des Universums gemeinsam?

Sie alle sind auf hochpräzise Messtechnik angewiesen. In dieser Folge von »Welten vernetzen« sprechen Susanne Kleemann und André Caffier mit Christian Chmill über industrielle Messtechnik und die vielseitigen Einsatzfelder der Ingenieurgeodäsie.

Christian Chmill berichtet aus der Praxis der mobilen 3D-Messtechnik: Mit Lasertrackern, Messarmen und 3D-Scannern werden große oder fest verbaute Objekte direkt vor Ort vermessen. Die Anwendungen reichen von Hallenlayouts mit mehreren Tausend Absteckpunkten über die präzise Positionierung von Maschinen und Anlagen bis hin zu Messaufgaben in der Luft- und Raumfahrt. Dabei können Genauigkeiten bis in den Submillimeterbereich entscheidend sein. Wie anspruchsvoll solche Aufgaben werden können, zeigt der Blick in die chilenische Atacama-Wüste. Beim internationalen Radioteleskop ALMA war Christian Chmill an der messtechnischen Begleitung des Antennenaufbaus beteiligt. Er erklärt, wie Drehachsen und einzelne Spiegelsegmente präzise ausgerichtet werden und wie geodätische Messtechnik damit auch astronomische Forschung ermöglicht.

Außerdem geht es um digitale Fabrikplanung, die Zusammenarbeit mit Maschinenbau und Elektronik sowie um die Frage, welche Aufgaben künftig durch Robotik automatisiert werden könnten. Die Folge zeigt damit anschaulich, wie breit das Arbeitsfeld der industriellen Messtechnik ist und welche Rolle geodätische Expertise dabei spielt.

Welten vernetzen - Der Geodäsie Podcast

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