Welten vernetzen - Der Geodäsie Podcast
Digitales Bauen: Der 3D-Lageplan als Schlüssel zwischen GIS und BIM
Folge 23
Welten vernetzen
Welten vernetzen - Der Geodäsie Podcast
Digitales Bauen: Der 3D-Lageplan als Schlüssel zwischen GIS und BIM
Folge 23
Zwischen digitaler Bauplanung und amtlichem Lageplan besteht noch immer eine Lücke:
Während Architekten mit dreidimensionalen BIM-Modellen arbeiten, basieren die amtlichen Vermessungsunterlagen weiterhin auf klassischen 2D-Strukturen. In dieser Folge von »Welten vernetzen« geht es deshalb um eine zentrale Zukunftsfrage: Wie kann aus dem traditionellen Lageplan ein digitaler, modellbasierter 3D-Lageplan werden. Und wie können die verschiedenen Welten und Systeme miteinander vernetzt werden.
Susanne Kleemann und André Caffier sprechen mit dem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur Björn Semler über ein aktuelles Forschungsprojekt, das genau diesen Schritt vorbereitet. Ziel ist es, die bislang getrennten Datenwelten von GIS und BIM besser miteinander zu verbinden und damit eine Grundlage für durchgängige digitale Prozesse im Bauwesen zu schaffen.
Im Gespräch wird deutlich, welche Rolle der Lageplan im Bauprozess spielt. Er bündelt zentrale Informationen für Planung und Genehmigung – von topografischen Grundlagen bis hin zu rechtlichen Aspekten wie Baulasten oder Bebauungsplänen. Ein modellbasierter 3D-Lageplan könnte diese Daten künftig direkt in digitale Planungs- und Genehmigungsverfahren integrieren und Medienbrüche vermeiden.
Die Folge zeigt außerdem, welche Akteure und Systeme im Bauprozess zusammenwirken: von Vermessung, Architektur und Softwareentwicklung bis zur Bauaufsicht. Und warum gemeinsame Standards für den Datenaustausch entscheidend sind.
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