INTERGEO 2026: Drei Tage, die die Geo-Branche zusammengebracht haben
Vom 15. bis 17. September verwandelte sich die Messe München in den internationalen Treffpunkt für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. Drei Tage lang trafen sich Fachbesucherinnen und -besucher, Aussteller, Forschung und Verwaltung aus aller Welt – und zeigten dabei eindrucksvoll, wie viele unterschiedliche Branchen auf dieselbe Grundlage bauen: verlässliche Geodaten.
Tag 1: Ein starker Auftakt
Der erste Messetag startete mit der feierlichen Eröffnung und der Verleihung des DVW-Zukunftspreises. Den Höhepunkt bildete die Keynote "GIS – Creating a More Intelligent World" von Esri-Gründer und -Präsident Jack Dangermond – erstmals stand das komplette Conference Opening samt Keynotes allen Ticketinhaber:innen offen, nicht nur den Conference-Gästen. Im weiteren Programm rückten mehrere Sessions Digitale Zwillinge in den Mittelpunkt, mit Blick auf Infrastruktur, Energiewirtschaft und kommunale Anwendungen. Parallel öffnete die Expo in den Hallen B5, B6, C5 und C6 ihre Türen: Über 530 Aussteller aus 119 Ländern zeigten live ihre Lösungen, und schon am ersten Tag füllten sich die Stände mit Fachpublikum aus aller Welt.
Tag 2: KI im Fokus
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von GeoAI. In mehreren Sessions ging es um den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Geoinformation – von wissenschaftlichen Grundlagen über Fernerkundungsanwendungen bis zu konkreten Praxisbeispielen aus der Wirtschaft. Auch das Real Estate Lab war Teil des Programms: vormittags offen für alle Conference-Teilnehmenden, nachmittags in einer geschlossenen Runde mit geladenen Fachleuten aus Immobilienwirtschaft, Stadtentwicklung und Geo-IT. Auf der Expo-Fläche liefen währenddessen Live-Demos und Fachgespräche auf Hochtouren, ergänzt durch Programm auf der Stage und im Application Dome.
Tag 3: Ein rundes Finale
Zum Abschluss der Conference standen weitere Schwerpunktthemen wie Earth Observation, BIM und moderne Geodateninfrastrukturen auf dem Programm – wissenschaftliche Beiträge trafen auf praxisnahe Anwendungsbeispiele aus Wirtschaft und Verwaltung. Auch auf der Expo blieb der Andrang bis zum Schluss hoch: Viele nutzten den letzten Messetag für abschließende Gespräche und letzte Demos, bevor die INTERGEO 2026 ausklang.
Über alle drei Tage hinweg wurde deutlich, wie eng Stadtentwicklung, Infrastruktur, Mobilität, Umwelt, Bauwesen und öffentliche Verwaltung inzwischen zusammenhängen – verbunden durch den gemeinsamen Bedarf an präzisen, nutzbaren Geoinformationen. Die INTERGEO 2026 hat einmal mehr gezeigt: Geodaten sind längst kein Nischenthema mehr, sondern die Basis, auf der ganze Branchen gemeinsam die Zukunft gestalten.
Wir bedanken uns bei allen, die diese drei Tage zu dem gemacht haben, was sie waren, und freuen uns schon jetzt auf die nächste INTERGEO!




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