Der DVW engagiert sich neben zahlreichen anderen Einrichtungen stark in der Nachwuchsgewinnung für die Geodäsiestudiengänge, denn der drohende Fachkräftemangel macht auch vor uns Geodäten nicht halt. Unsere Idee war, in diesem Sonderheft zunächst grundsätzlich aufzuzeigen, welche Herausforderungen bei der Nachwuchsgewinnung auf uns warten und beispielhaftaufzuzeigen, wie wir Nachwuchswerbung betreiben können.
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2016 | #Geodäsie Sonderheft Ausbildung
Im Nachwuchs liegt die Zukunft! Fachleute sagen einen starken Mangel an Fachkräften voraus, daher wird es künftig immer schwerer werden, qualifiziertes Personal zu bekommen. Diese Entwicklung wird auch vor dem Bereich der Geodäsie nicht Halt machen. Es ist deshalb wichtig, großes Augenmerk auf die Nachwuchsgewinnung und -förderung zu legen. Das Ziel der Publikation ist, junge Menschen über die große Bandbreite des Geodäsie-Studiums zu informieren.
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2020 | Für das Land! Alois Glück und der ländliche Raum
Ein Ausnahmepolitiker und Ausnahmemensch. Mit Alois Glück würdigen wir einen bayerischen Ausnahmepolitiker und einen Ausnahmemenschen, der nicht müde wurde, ein neues Leitbild von Fortschritt anzumahnen, bei dem die immer wieder gefährdete Würde des Menschen im Mittelpunkt steht. Und der auch klar ausdrückte, was andere zu wenig sagen: Ohne Werteorientierung schaffen wir keine Selbstbegrenzung!
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2020 | UTM Schwerpunktheft UTM
Zum Jahreswechsel 2018/2019 wurde in Bayern das Europäische Terrestrische Referenzsystem 1989 (ETRS89) mit UTM (Universale Transversale Mercatorprojektion) als neues amtliches Bezugs- und Abbildungssystem eingeführt. Die Umstellung von Gauß-Krüger-Koordinaten (DHDN-Bezugssystem) auf UTM wurde bereits 1991 bzw. 1995 von der AdV (Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland) beschlossen und nun in allen Bundesländern vollzogen.
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2026 | Johann Georg von Soldner zum Gedächtnis aus Anlass seines 250. Geburtstags
Am 16.07.2026 jährt sich zum 250. Mal der Geburtstag von Johann Georg von Soldner, dem wissenschaftlichen Mentor der bayerischen Landesvermessung.
Als Sohn eines „Halbbauern“, hatte Soldner unter den ständischen Rahmenbedingungen des ausgehenden 18. Jahrhunderts eigentlich keine Chance, den Bauernstand je zu verlassen. Doch aufgrund seines festen Willens und unterstützt von einem Ortskaplan, der die Fähigkeiten des aufgeweckten Buben erkannte, ist es ihm aufgrund von Privatunterricht in „Rechenkunst“ sowie im Französischen und Lateinischen bei einem Kantor und einem Rektor in Feuchtwangen und schließlich über „Privatissima“ bei einem Professor in Ansbach gelungen, eine Bildungsstand zu erreichen, der ihm eine wissenschaftliche Laufbahn eröffnete. So fand er 1799 im Alter von 23 Jahren an der Berliner Sternwarte bei dem berühmten Astronomen Johann Elert Bode eine Anstellung als „Adjunkt“ und konnte bereits ein Jahr später mit der Abhandlung „Etwas über die relative Bewegung der Fixsterne; nebst einem Anhange über die Aberration derselben“ das Interesse der astronomischen Fachwelt erwecken. Wäre in dieser Zeit das Königreich Preußen nicht in den Vierten Koalitionskrieg hineingezogen worden, hätte Soldner nach diesem vielversprechenden Anfang gewiss in Berlin seine Karriere als Astronom erfolgreich fortgesetzt.
Doch es kam anders.
Die ungewöhnliche Geschichte, wie Soldner von Berlin auf einem zunächst nur sehr ungern beschrittenen Weg zum wissenschaftlichen Mentor der bayerischen Landesvermessung aufstieg, sowie über sein in dieser Position entstandenes großes wissenschaftliches Werk, seine „Theorie der Landesvermessung“, – diese und die Zeitläufte, in denen sich alles ereignete, schildert der Autor im vorliegenden Essay.
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2026 | 225 Jahre Bayerische Vermessungsverwaltung
Mit einem feierlichen Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz hat die Bayerische Vermessungsverwaltung am 10. Juni 2026 ihr 225-jähriges Bestehen begangen. Rund 300 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Kirche, kommunalen Spitzenverbänden sowie ausländischen Partnerinstitutionen kamen in München zusammen. Auch Gäste des Survey of Israel waren eigens nach München gekommen, um das Jubiläum einer Einrichtung zu würdigen, die Bayern seit mehr als zwei Jahrhunderten mitprägt.
Der Vormittag verband historischen Rückblick, politische Würdigung und fachlichen Zukunftsblick auf eine Weise, die dem Anlass ebenso gerecht wurde wie dem Selbstverständnis der Vermessungsverwaltung zwischen Tradition und Innovation.
Bereits der Ort gab der Veranstaltung eine besondere Prägung. Die Allerheiligen-Hofkirche mit ihrem zugleich würdevollen wie markanten Ambiente bildete eine eindrucksvolle Kulisse für einen ebenso festlichen wie modernen Rahmen. Mit dem Bläserensemble „Katasterblech“, bestehend aus Kollegen der Vermessungsverwaltung, erhielt die Feier auch musikalisch eine eigene Handschrift.





