Echtzeit-Zusammenarbeit zwischen Feld und Büro ist der neue Standard
Bei den meisten 3D-Laserscanning-Projekten hat sich der Arbeitsablauf seit Jahren nicht grundlegend verändert. Daten werden im Feld erfasst, zurück im Büro für die finale Registrierung physisch importiert und erst zu diesem Zeitpunkt für die weitere Ergebniserstellung geteilt. Jede Phase beginnt erst, wenn die vorherige abgeschlossen ist.
Der Prozess ist sequentiell aufgebaut, und das hat seine Folgen: Projektlaufzeiten ziehen sich in die Länge, da der Ablauf linear verläuft. Teams, die schneller liefern könnten, werden zurückgehalten.
In einem Markt, in dem Kunden zunehmend kürzere Durchlaufzeiten erwarten und der Wettbewerb um Projektaufträge sich intensiviert, lässt sich dieser Nachteil immer schwerer kompensieren.
Feld und Büro – zwei getrennt Welten
Weiterentwicklungen, wie Apps zur Registrierung direkt vor Ort, reduzieren zwar einen Teil der manuellen Arbeit, die zuvor erst nach Eingang der Daten im Büro erledigt werden konnte. Aber an den Verzögerungen durch den sequentiellen Arbeitsablauf änderte sich nichts.
Das Feld und das Büro sind nach wie vor zwei voneinander getrennte Arbeitsbereiche. Ein Projektmanager im Büro hat erst mit dem physischen Eintreffen der Daten einen Einblick in die Baustelle. Wurde im Feld vergessen, einen Bereich zu scannen, kann es sein, dass dies erst bei der finalen Registrierung im Büro auffällt.
Diese „blinden Flecken“ entstehen häufiger, sobald Projekte an Umfang zunehmen. Vor allem wenn in einem Projekt mehrere parallel arbeitende Scanner mit verschiedenen Bedienern im Einsatz sind, wird erst bei der Zusammenführung der Daten im Büro wirklich klar, was die jeweils andere Person erfasst hat. Die Koordination der Arbeiten zur Sicherstellung einer lückenlosen Abdeckung der Baustelle stützt sich häufig auf gängige Kommunikationsmittel und informierte Schätzungen. Bediener scannen daher häufig vorsichtshalber zu viel und verschwenden so Zeit. Trotzdem entstehen die „blinden Flecken“ immer öfter.
Den sequentiellen Arbeitsablauf mit getrennten Welten zwischen Feld und Büro, mangelnder Abstimmung, vergessenen Bereichen und daraus resultierenden teuren Verzögerungen kann auch die beste Software oder Cloud-Lösung nicht ändern. Das ist ein strukturelles Thema. Der Arbeitsablauf muss sich verändern.
Livelink: Zusammenarbeit in Echtzeit ist der neue Standard
Mit den heutigen drahtlosen Netzwerken kann die Kluft zwischen Feld und Büro effektiv überbrückt werden. Mit der neuen Leica RTC-Produktreihe wurde Livelink vorgestellt, um eine Echtzeit-Zusammenarbeit sowohl zwischen Feld und Büro als auch zwischen verschiedenen, parallel an einem Projekt arbeitenden Teams sicherzustellen.
Die Funktion verbindet nahtlos Scannerbediener, Feldkoordinatoren und Büroteams in einer einzelnen Live-Projektumgebung innerhalb von Leica Cyclone FIELD 360 – noch während der Datenerfassung. Alle erfassten Daten stehen unmittelbar zur Verfügung. Noch während die Laserscanner die Daten erfassen, werden diese über eine gemeinsame Livelink-Szene in Hexagon GeoCloud an jedes verbundene Mobilgerät sowie ans Büro übermittelt.
Die Registrierung beginnt, noch bevor die letzte Stationierung abgeschlossen wurde. Die Weiterverarbeitung startet, noch ehe ein Team die Baustelle verlässt.
Aus einem sequentiellen wird ein parallel verlaufender Arbeitsablauf. Livelink verändert den Arbeitsablauf.
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