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Geobasisdaten sicher betreiben

Anforderungen, Risiken und Perspektiven für Verwaltungen

VertiGIS Whitepaper gibt Orientierung zu NIS-2, KRITIS und digitaler Souveränität

Die Absicherung von Geobasisdaten entwickelt sich zunehmend zu einer zentralen Herausforderung für Vermessungs- und Katasterverwaltungen. Regulatorische Vorgaben wie NIS-2, KRITIS und BSI-Grundschutz, steigende Anforderungen an Verfügbarkeit und Resilienz sowie eine wachsende Bedrohungslage durch Cyberangriffe erhöhen den Handlungsdruck auf öffentliche Organisationen. Wie Verwaltungen diesen Anforderungen begegnen können und welche Rolle moderne Betriebsmodelle dabei spielen, beleuchtet ein aktuelles Whitepaper von VertiGIS.

Informationssicherheit als strategisches Thema

Geobasisdaten bilden die Grundlage zahlreicher Verwaltungsprozesse und sind für Planung, Infrastruktur, Eigentumssicherung und viele weitere Aufgaben unverzichtbar. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an ihren Schutz. Gleichzeitig steigt mit der fortschreitenden Digitalisierung die Komplexität der zugrunde liegenden IT-Landschaften. Neue gesetzliche Rahmenbedingungen und zunehmende Vernetzung machen deutlich, dass Informationssicherheit längst nicht mehr allein eine technische Fragestellung ist.

Der jüngste Cyberangriff im Juli 2026 auf die rumänische Kataster- und Grundbuchbehörde verdeutlicht einmal mehr, dass der Schutz kritischer Geodaten heute weit über klassische IT-Sicherheit hinausgeht. Gefragt sind resiliente Betriebsmodelle, redundante Infrastrukturen und klar definierte Wiederanlaufkonzepte, um die Handlungsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung auch im Ernstfall sicherzustellen.

Das Whitepaper von VertiGIS zeigt auf, warum IT-Sicherheit heute als strategische Führungsaufgabe betrachtet werden sollte. Es erläutert die relevanten regulatorischen Anforderungen und beschreibt Handlungsfelder, die für den sicheren Betrieb geodatenbasierter Fachverfahren an Bedeutung gewinnen.

Moderne Betriebsmodelle als Antwort auf neue Anforderungen

Viele Verwaltungen stehen vor der Herausforderung, hohe Sicherheitsanforderungen mit begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen umzusetzen. Gleichzeitig müssen Systeme zuverlässig verfügbar bleiben und kontinuierlich an neue Rahmenbedingungen angepasst werden.

Das Whitepaper beleuchtet deshalb auch die Rolle moderner Betriebsmodelle. Insbesondere standardisierte, sichere und skalierbare Infrastrukturen können dazu beitragen, Risiken zu reduzieren, Prozesse zu vereinfachen und die langfristige Betriebsfähigkeit geodatenbasierter Lösungen sicherzustellen. In diesem Zusammenhang werden auch cloudbasierte Ansätze wie die VertiGIS LM Cloud betrachtet.

VertiGIS stellt das Whitepaper auch im Umfeld der INTERGEO vor und möchte damit eine aktuelle Diskussion über zukunftsfähige Betriebs- und Sicherheitskonzepte für Geodateninfrastrukturen anstoßen.

Das Whitepaper „IT-Sicherheit und Basisabsicherung für Geobasisdaten“ steht kostenfrei zum Download bereit.