Wir lokalen Verbände der Geoberufe – BDVI Sachsen, DVW Sachsen, DGfK Sektion Dresden, GDI Sachsen und VDV Landesverband Sachsen – haben uns zusammengetan, um uns und unsere Mitglieder weiter zu vernetzen, und haben die Idee eines Geostammtisches erdacht. Wir möchten zusammenkommen, um uns 1 bis 1,5 Stunden zu fachlichen Problemen auszutauschen, und freuen uns ebenso auf Ihre Anregungen und Beiträge für den nächsten Geostammtisch.
Geostammtisch Oktober 2026
online

Dazu laden wir Mitglieder und Nichtmitglieder herzlich ein, den Impulsvorträgen zu lauschen und sich anschließend mit den Anwesenden auszutauschen und zu diskutieren. Sie können an der Veranstaltung über den nachfolgenden Link mittels Zoom teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich:
https://us02web.zoom.us/j/88456152486?pwd=DszmsWK4McgworopQbJzu18lYYprMQ.1
Meeting-ID: 884 5615 2486
Kenncode: 460093
Ein Urbaner Digitaler Zwilling für das Starkregen-Risikomanagement in Dresden
Dr. Katja Maerker (LH Dresden, Umweltamt), Lars Backhaus M.Sc. (TU Dresden, Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik)
Webanwendung des Digitalen Zwillings
Im Rahmen des Modellprojektes Smart City wird für Dresden bis Ende 2026 einen digitalen urbanen Zwilling entwickelt, mit dem für die Öffentlichkeit eine differenzierte Warnung und Sensibilisierung vor Starkregen und für die Verwaltung ein verbessertes Starkregenrisikomanagement möglich wird. Zur Gefährdungsprognose und Risikobewertung werden Sensor- und Regenradardaten in einem eigenen Modellsystem integriert. Relevante Datensätze für Überflutungssimulationen aus der kommunalen Geodaten-Infrastruktur werden automatisiert hydrologisch und hydrodynamisch verarbeitet und genutzt, um Simulationsmodelle ad-hoc zu generieren.

Bildgestützte Lokalisierung von Zielkörpern in der Strahlentherapie
Cyrill Milkau und Danilo Schneider (HTW Dresden)
„Bildgestützte Lokalisierung von Zielkörpern in der Strahlungstherapie“, Cyrill Milkau, Sebastian Preußel, Hands-Gerd Maas, Danilo Schneider; Tagungsband der 23. 3D-Tage in Dresden – 25. und 26. Februar 2026, Hildebrandt, Maiwald, Schneider, Siebert
Bei der Strahlentherapie ist die Lokalisierung des Tumors im Patienten wichtig. Dabei muss innerhalb eines umschließenden Volumens (bspw. Kopf des Patienten) ein kleineres Volumen (Tumor) gezielt bestrahlt werden. Für die Bestimmung des Ortes des Tumors wird die Computertomographie (CT) eingesetzt. Um sicherzustellen, dass nur der notwendige Bereich des Patienten bestrahlt wird, werden spezielle Masken zur Immobilisierung eingesetzt, die die Bewegung des Patienten während der Behandlung stark einschränken.
In dem Beitrag wird aufgezeigt, wie mit Hilfe der Kombination verschiedener bildgebender Verfahren (CT und Photogrammetrie) über die Detektion von Gesichtsmerkmalen (facial landmarks) eine absolute Position des Tumors im Patienten bestimmt werden kann. Es werden die Fehlerbeiträge der einzelnen Verfahren auf den Tumorpositionierungsfehler untersucht. Es wird betrachtet, wie sich Fehler durch die Transformationskette fortpflanzen, um effiziente Strategien zur Verbesserung der absoluten Genauigkeit des Lokalisierung des Tumors identifizieren zu können. Mit diesem Ansatz besteht die Möglichkeit, bei der Behandlung weniger Zwangsmaßnahmen am Patienten anwenden zu müssen und trotzdem nur den medizinisch notwendigen Bereich des Patienten zu bestrahlen. Außerdem lässt sich dieser Ansatz auf verschiedene klinische Umgebungen anpassen.
Die Untersuchungen und Entwicklungen erfolgten im Rahmen des Projektes SEMECO-B6, welches kofinanziert wird aus Mitteln der Europäischen Union und mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.




