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Geostammtisch April 2026

Kolloquium

Wir lokalen Verbände der Geoberufe – BDVI Sachsen, DVW Sachsen, DGfK Sektion Dresden, GDI Sachsen und VDV Landesverband Sachsen – haben uns zusammengetan, um uns und unsere Mitglieder weiter zu vernetzen, und haben die Idee eines Geostammtisches erdacht. Wir möchten zusammenkommen, um uns 1 bis 1,5 Stunden zu fachlichen Problemen auszutauschen, und freuen uns ebenso auf Ihre Anregungen und Beiträge für den nächsten Geostammtisch. Dazu laden wir Mitglieder und Nichtmitglieder herzlich ein, den Impulsvorträgen zu lauschen und sich anschließend mit den Anwesenden auszutauschen und zu diskutieren.

Sie können an der Veranstaltung über den nachfolgenden Link mittels Zoom teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich: https://tu-dresden.zoom-x.de/j/69510699594?pwd=HVjT9ecBPSbXR3KkCiU9aaBP1b27pa.1

Meeting-ID: 695 1069 9594
Kenncode: 16sP*3WV

Unsere Daten neu denken – Twin Information System (TwIS) im Knowledge-Graph

Heino Rudolf

TwIS ist ein Basistool für einen Urbanen Digitalen Zwilling. Es verwaltet Objekte und fokussiert sich auf ihre Verknüpfungen im Wissensgraphen. Die Methoden zum TwIS kommen aus dem Kontext von Industrie 4.0. TwIS ist optimiert für das Datenmanagement, die Digitalisierung von Systemen mit ihren Wirkbeziehungen, und die Anbindung von Echtzeitdaten, Mess- bzw. Berechnungswerten.
TwIS ist einerseits ein Zwilling, der Daten der FIS und GIS zusammenfasst, und andererseits ein Zwilling als (systemanalytischer) digitaler Repräsentant der Realität.
Analog zu einem GIS wird das konkrete TwIS konfiguriert, indem die Objektklassen und v.a. die Verbindungen des Wissensgraphen im TwinEditor definiert werden. Sobald die Objektklassen und Verbindungen definiert sind, werden diese als API-Feature-Service bereitgestellt, ohne jede weitere Datenverarbeitung.
Die Datenhaltung im TwIS beruht auf einem Knowledge-Graphen, dessen Knoten die Objekte sind, die per Links beliebig verbunden werden können. Vorstellbar ist das wie ein Spinnennetz, das um immer neue Knoten erweitert und verdichtet werden und immer neue Verbindungen enthalten kann.

Neuigkeiten und Eindrücke von der FOSSGIS 2026

Heino Rudolf und Mathias Gröbe

Die FOSSGIS fand Ende März mit fast 1.000 Teilnehmern in Göttingen und über 400 Onlineteilnehmern statt. Mit 285 Beiträgen rund um das Thema OpenSource-GIS-Software von QGIS über PostGIS bis hin zu MapLibre wurde ein breites Spektrum an Interesse bedient. Die verschiedenen Formate Workshop, Kurzvortrag, Vortrag oder Demosession boten verschiedenste Eindrücke von Neuigkeiten zur jeweiligen Software bis hin zu Ideen, wie man die letzten Möglichkeiten ausreizt. Wer nicht dabei war, kann die Beiträge online anschauen.

Mathias Gröbe und Heino Rudolf waren für Ort und berichten von ihren Highlights. Eigene Beiträge sind hier ebenfalls willkommen.